Ufan Lee
이우환

Lee Ufan war einer der führenden Vertreter der sogenannten Mono-ha-Bewegung, die in Japan zeitweise als die bedeutendste Strömung der zeitgenössischen Kunst galt. Später wurde ihm zugeschrieben, mithilfe östlichen Denkens die Grenzen des Minimalismus überwunden zu haben; als erster asiatischer Gegenwartskünstler zeigte er eine Einzelausstellung im Musée national d'art moderne in Paris und stellte darüber hinaus in bedeutenden Häusern wie dem Guggenheim Museum und im Schloss Versailles aus. In den Werkserien „Von einem Punkt aus" und „Von einer Linie aus" der 1970er Jahre, in „Wind" der 1980er Jahre sowie seit den 1990er Jahren in der Serie „Correspondence" (Entsprechung) erkundet er auf philosophische Weise das Verhältnis zwischen Sein, Ding und Raum.
**Ausbildung** — 1961 Nihon-Universität, Bachelor der Philosophie
Ausgewählte Werke

