Walchong Lee
이왈종

Walchong Lee löste sich von den klassischen Formen der Tuschmalerei und widmete sich der Modernisierung der Tusch- und Farbmalerei: Mit freier Bildkomposition und einer leuchtenden, kräftigen Farbgebung unternahm er den Versuch einer zeitgenössischen Weiterentwicklung der koreanischen Malerei. Seine Werke wurzeln im Alltagsleben und verwandeln die gewöhnlichen Facetten des menschlichen Daseins in eine warme, harmonische und geordnete Welt. Hirsche, Fische, Vögel und Blumen ebenso wie alltägliche Dinge wie Häuser, Autos und Telefone begegnen sich auf derselben Lebenslinie – Ausdruck seiner Philosophie des "Mittleren Weges" (中道).
**Ausbildung** — 1988 Magister im Fach Malerei, Graduiertenschule für Pädagogik, Konkuk-Universität · 1970 Bachelor im Fach Malerei, Chung-Ang-Universität
**Werdegang** — 2013 Gründung des Walchong-Museums · 2011 Gründung der Walchong-Hooyeon-Stiftung für Kunst und Kultur · 1970–1990 Professor für ostasiatische Malerei an der Chugye-Kunstuniversität
**Auszeichnungen** — 2001 5. Woljeon-Kunstpreis · 1991 1. Koreanischer Künstlerpreis · 1983 2. Kunstjournalistenpreis · 1974 23. Nationale Kunstausstellung, Preis des Ministers für Kultur und Information