Julian Opie
줄리안 오피

Julian Opie (geb. 1958 in London) zählt zu den prägenden Figuren der britischen „New Sculpture"-Bewegung. Sein unverwechselbarer, geradezu zum Markenzeichen gewordener „Opie-Stil" – kräftige Konturlinien und flächig vereinfachte Farbfelder – wurzelt in der britischen Pop-Art, ist zugleich aber deutlich von der Minimal Art geprägt und gilt als treffender künstlerischer Ausdruck eines zeitgenössischen Lebensgefühls. Seine bekanntesten Arbeiten greifen den städtischen Alltag auf: Indem er Szenen, die Stadtbewohner Tag für Tag vor Augen haben, sowie die denkbar natürlichste aller Bewegungen – das Gehen – in reduzierte Linien und Formen übersetzt, verleiht er ihnen eine geradezu universelle Gültigkeit. Die Betrachtenden werden durch diese Bilder dazu angeregt, ihr eigenes Verhältnis zum Raum sowie die eigene Bewegung und Präsenz neu zu bedenken.
**Ausbildung** — Abschluss am Goldsmiths College, London, Vereinigtes Königreich (1983)
**Wichtige Einzelausstellungen** — Lisson Gallery, New York (2019) · Gerhardsen Gerner, Oslo (2019) · Lehmbruck Museum, Duisburg (2019) · National Gallery of Victoria, Melbourne (2018) · Alan Cristea Gallery, London (2018) · F1963, Busan (2018) · National Portrait Gallery, London (2017) · Suwon Ipark Museum of Art, Suwon (2017) · Fosun Foundation, Shanghai (2017) · Galerie Krobath, Wien (2016) · Maho Kubota Gallery, Tokio (2016)
Ausgewählte Werke
