Sukju Lee
이석주

Sukju Lee gehört zur ersten Generation koreanischer Hyperrealisten, die in den 1970er-Jahren – einer Zeit, in der die abstrakte Kunst die koreanische Kunstszene dominierte – die hyperrealistische Malerei einführte und damit der gegenständlichen Malerei eine neue Richtung eröffnete. Durch eine äußerst realistische Darstellungsweise bringt er persönliche, aus der Realität empfundene Emotionen zum Ausdruck und ordnet wiederkehrende Motive wie Pferde, Uhren, Züge, herabgefallene Blätter und Bücher – allesamt Sinnbilder der Zeit – in kontrastreichen Kompositionen an, wodurch eine traumhafte Atmosphäre entsteht.
**Ausbildung** — 1981 Master in Malerei, Graduiertenschule der Hongik-Universität · 1976 Bachelor in Malerei, Hongik-Universität
**Werdegang** — 1987–2017 Professor für Malerei an der Kunsthochschule der Sookmyung Women's University, heute emeritierter Professor
**Auszeichnungen** — 1991 Goldmedaille der Asian Art Biennale, 8. Sun-Art-Preis · 1981 Sonderauszeichnung bei der 30. Nationalen Kunstausstellung Koreas · 1979 Sonderauszeichnung bei der 2. Joongang-Kunstbiennale · 1978 Sonderauszeichnung bei der 1. Joongang-Kunstbiennale
**Wichtige Sammlungen** — Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst Korea · Seoul Museum of Art · Fukuoka Art Museum · Hoam-Museum · Daejeon Museum of Art · Sungkok Art Museum · Smith College Museum of Art (USA) u. a.
Ausgewählte Werke

